Wie wachsen Oliven

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Wie wachsen Oliven

Griechisches Olivenöl hat weltweit einen Spitzenruf. Nicht umsonst haben die Griechen einen Spitzenverbrauch von rund 20 Litern Olivenöl pro Kopf und Jahr. Moderne Hilfsmittel und Maschinen haben hier noch nicht die liebevolle und sorgfältige Handarbeit ersetzt. Die bekanntesten Sorten sind die Koroneiki, Kalamata und Mastoidis Oliven, während auf den Inseln Lesbos, Thasos und Chalkidiki eigene, traditionelle Sorten heranwachsen.
Oliven brauchen einen kargen Boden und ein heißes Klima. Meist nicht höher als 500 Meter über dem Meeresspiegel stehend, ist es eine sehr robuste Pflanze, die jedoch äußerst empfindlich auf Frost reagiert. Olivenbäume blühen von Ende April bis Anfang Juni. Die Ernte findet, je nach Anbaugebiet ab Mitte Oktober statt, teilweise bis in den März hinein. Eine alte Bauernweisheit besagt: „Je krummer ein Baum ist, desto höher wird später der Ertrag der Früchte sein.“ Da Oliven Aufgrund des hohen Anteils an Bitterstoffen roh ungenießbar sind, werden die Früchte seit jeher zu kostbarem Olivenöl verarbeitet, oder aber durch mehrmaliges Wässern als Steinfrucht genossen.



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